Everest Expedition 1978



Zurück zum Everest 1978 – 2018: dieses in limitierter Auflage (100 Stück) erschienene Bild (oben ein Ausschnitt) von Maria Peters, das von allen noch lebenden Expeditionsteilnehmern von 1978 unterschrieben ist und von der Künstlerin signiert ist, bringt Wolfgang Nairz mit nach St. Anton. Die letzten Exemplare werden dort zugunsten der NepalHilfe Tirol für eine Spende von Euro 220,00 verkauft.

Filmfest St. Anton: „Berge – Menschen – Abenteuer“

Film: „Zurück zum Everest – Die Expedition 1978“
Ort: St. Anton am Arlberg
Datum: 25. August 2018
Uhrzeit: um 20:00 Uhr

Im Anschluss gibt´s noch den Film „Ama Dablam. Drama am heiligen Berg“ zu sehen.

Die Veranstaltung findet in St. Anton am Arlberg im ARLBERG-well.com statt

Nepalhilfe Tirol: der Weg zurück ins normale Leben führt über Schulen und Arbeitsplätze

Am 25. April 2017 jährt sich das große Erdbebenunglück von Nepal zum zweiten Mal. Während sich die großen Tourismusregionen langsam vom Schock erholen gleichen viele Dörfer am Land noch Geisterstädten. In Bothe Namlang, einem kleinen Dorf nördlich von Kathmandu, dürfen sich 250 Kinder nun freuen – mit Hilfe der NepalHilfe Tirol konnte dort eine neue Schule errichtet werden, die das gesamte Dorf revitalisiert. Ein wichtiger erster Schritt entlang eines „steinigen Wegs zurück ins normale Leben“, meint Obmann Wolfgang Nairz.

Rund 8.600 Menschen kamen beim großen Erdbeben am 25. April 2015 ums Leben, mehr als 22.000 Menschen wurden verletzt, hunderttausende Überlebende standen vor den Trümmern ihrer Existenz. Mit einer umfangreichen Hilfsaktion setzte die Nepalhilfe Tirol rund um Bergsteigerlegende und Obmann Wolfgang Nairz damals sofort alle Hebel in Gang, um vor allem den Menschen am Land zu helfen. In dem nördlich von Kathmandu liegenden Dorf Bothe Namlang wurden bei dem Erdbeben 600 Häuser zerstört. Genau zum zweiten Jahrestag der Katastrophe kann nun endlich die neu errichtete Schule bezogen werden, möglich war dies nur durch die vielen Spenden der TirolerInnen. Umgerechnet rund 170.000 Euro hat das Projekt gekostet, ein Drittel davon musste allein für den Materialtransport ins abgelegene Dorf aufgewendet werden. Denn Straßen wie bei uns gebe es keine, schildert Nairz, der erst zu Ostern von einem Besuch vor Ort zurückkehrte. Für die Einwohner ist die Schule nicht nur eine Bildungseinrichtung, sondern ein Symbolbild für ihre erfolgreiche Zukunft: „Die Schule belebt das gesamte Dorf neu, sie ist das gesellschaftliche Zentrum. Hätten wir sie nicht gebaut, hätten die Einwohner abwandern müssen. Der Dank gilt jedem einzelnen, der uns hier finanziell und tatkräftig unterstützt hat“, erklärt Nairz. Gleichzeitig mit dem Bau der Schule wurden durch das Anlegen einer neuen Kaffeeplantage wertvolle Arbeitsplätze geschaffen. „Die Leute sind sehr optimistisch eingestellt. Sie wollen aber keine Almosen, sie wollen Arbeit“, unterstreicht Nairz die Bedeutung. In einem nächsten Schritt auf dem „steinigen Weg zurück ins Leben“ gilt es, ausgebildete Lehrer für die Schule zu finanzieren, denn die Regierung stellt für die 250 Schüler nur vier Lehrer zur Verfügung. Die Kosten dafür betragen zwischen 2000 und 4000 Euro pro Lehrer und Jahr, man sei also weiterhin auf die Hilfe anderer angewiesen, so Nairz: „Nepal zählt zu den neun ärmsten Ländern der Welt. Bedarf gibt es hier vor allem im medizinischen und sozialen Bereich, vor allem aber fehlt es an Schulen. Die Arbeit der Regierung verläuft nur sehr schleppend und chaotisch. Beliebte Kulturstätten wie die Stupa in Bodnath konnten mit Hilfe von Privatinitiativen innerhalb von eineinhalb Jahren wieder aufgebaut werden, während es bei anderen Denkmälern, die in der Obhut der Regierung liegen, immer noch gleich aussieht wie zwei Tage nach dem Erdbeben.“ Neben der finanziellen und tatkräftigten Unterstützung aus dem Ausland sei es aber vor allem wichtig, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Nairz, der gemeinsam mit weiteren Persönlichkeiten des Himalaya- Tourismus, wie u.a. Reinhold Messner oder auch Peter Hillary, vom nepalesischen Tourismusminister zum „Honorary Tourism Goodwill Ambassador“ nominiert wurde, um den Tourismus wieder anzukurbeln, ruft dazu auf, das Land zu bereisen: „Der Tourismus ist auf 60% zurückgegangen, dabei hat er wirtschaftlich eine enorme Bedeutung. Jeder, der das Land besucht, lernt nicht nur die kulturelle Vielfalt und die wunderbaren Naturschätze des Himalaya kennen, er hilft gleichzeitig mit, Nepals Zukunft zu gestalten.“

Von Tirol nach Nepal

Seit 16 Jahren verfolgt die Nepalhilfe Tirol das Ziel, die medizinische Versorgung und das Sozialwesen Nepals zu fördern. Mit verschiedenen Projekten in Tirol und Nepal unterstützen sie auf unbürokratische Weise die nepalesische Bevölkerung. Die teilweise zerstörte Bung-Clinic im südlichen Solu Khumbu wurde in Zusammenarbeit mit der Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland wieder aufgebaut. Diese kleine „Healthstation“ erlaubt die medizinische Grundversorgung vor allem älterer Menschen, die nicht stunden-und tagelang zum nächsten Hospital gehen können. Aktuell soll auch das Hillary Hospital in Khunde wieder aufgebaut werden. Neben der Verbesserung der Infrastruktur unterstützt die Nepalhilfe Tirol aber auch mit anderen Initiativen: mit dem „Ofenprojekt- Wärme für Nepal“ etwa wurde der Nepalese Tek Bahadur Shresta in Tirol zum Ofenbauer ausgebildet und kann nun in der gemeinsam mit dem Partner Sonam Sherpa errichteten Werkstatt NAS – Nepal-Austrian Stove Factory in Kathmandu kleine Wärmeerzeuger produzieren. In Zusammenarbeit mit dem AMS Tirol und motivierter Hüttenwirte soll auch heuer wieder das Sherpaprojekt durchgeführt werden, bei dem Nepalesen in Tirol eine Ausbildung in Hüttenbewirtschaftung erhalten.

Jede Hilfe ist willkommen!

Spendenkonto:
Nepalhilfe Tirol
IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895
BIC: RZTIAT22

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Spendenbegünstigungsbescheid Nr. SO 2550

Weitere Informationen zu den Projekten unter www.nepalhilfe-tirol.at.

Rückfrage-Hinweis:

Nepalhilfe Tirol
Wolfgang Nairz

mobil +43 664 3011497

www.nepalhilfe-tirol.at
alpinconsult@nairz.at

 

Jahresbericht 2016 der Nepalhilfe Tirol

Fast 2 Jahre sind seit dem Erdbeben vergangen. In den Tourismusgebieten ist von den schlimmen Zerstörungen fast nichts mehr zu sehen. Mit viel Energie und Optimismus haben die Menschen ihre Häuser wieder aufgebaut – mit viel Unterstützung von privaten Organisationen, darunter auch der NepalHilfe Tirol. Jedoch in den Gebieten ohne Tourismus sind die Zerstörungen nach wie vor zu sehen, hier gibt es teilweise „Geisterdörfer“ und die Menschen brauchen die Hilfe, da es kaum eine staatliche Unterstützung gibt.

Das Allerwichigste aber ist, dass die Menschen wieder Arbeit brauchen- sie wollen keine Almosen, sondern wollen wie früher wieder unterwegs sein, Trekker und Bergsteiger begleiten und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Trekking ist in fast allen Gebieten Nepals wieder ohne Probleme möglich!

Die Botschaft sollte daher lauten: Fahrt nach Nepal! Dies ist die beste Hilfe für das Land und die Menschen!

Natürlich sind die Projekte, die die NepalHilfe Tirol gemeinsam mit den nepalesischen Partnern durchführt wichtig und nachhaltig.

Mit der baulichen Fertigstellung eines Krankenhauses oder der Schule in Sindhupalchokh ist es noch lange nicht getan, sondern die nachhaltige Nutzung ist uns ein großes Anliegen. Es müssen Schuleinrichtung, Schulkleider für Kinder und vor allem auch gute Lehrer finanziert werden. Darin liegt in Zukunft das Hauptaugenmerk der NepalHilfe Tirol.

Um hier auch in den kommenden Jahren nachhaltig etwas zu bewirken, zählt die NepalHilfe Tirol wieder auf die Großzügigkeit der Freunde, Gönner und Sponsoren.

Ein herzliches Danke, dass Sie der NepalHilfe Tirol treu bleiben!
Nur gemeinsam können wir den Menschen in diesem wunderbaren Land helfen!

Danke,
Namaste und Tashi Delek

NepalHilfe Tirol

AKTUELLE PROJEKTE:

  • Der Wiederaufbau des Hillary Hospitals in Khunde (die Reinhold Messner Stiftung hat dafür auch € 100.000,- zur Verfügung gestellt) geht zügig voran. Gemeinsam mit dem Himalayan Trust Canada und Neuseeland soll das gesamte Krankenhaus bis Ende August 2017 fertiggestellt sein. Alle notwendigen Baumaterialien sind bereits vor Ort und Dr. Kami, Leiter des Krankenhauses ist zuversichtlich, dass der Neubau rechtzeitig fertig wird.
  • Der erdbebensichere Bau unserer Schule in Sindhupalchowk (nördlich von Kathmandu) geht ins Finale. Die Green Tara Foundation von Tashi Tenzing, einem unserer Partner in Nepal, kümmert sich vor Ort um alle Belange. Die neue Schule soll bis Ende Mai 2017 und Dank der Spenden der Freunde der NepalHilfe Tirol können die Dorfbewohner wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Die neue Schule gibt 350 Kindern eine Zukunftsperspektive. In der Folge gilt es die Finanzierung des Lehrkörpers sicher zu stellen.
  • Das „Ofenprojekt – Wärme für Nepal“ konnte im Dezember 2016 erfolgreich abgeschlossen werden. Unser nepalesischer Freund Tek Bahadur Shresta, der in Tirol eine intensive Ausbildung im Wifi und bei den Ofenbaufreunden in Imst erhalten hat, ist jetzt im Stande selbstständig Öfen zu bauen und zu warten. In Kathmandu wurde eine kleine Werkstatt – gemeinsam mit unserem Partner Sonam Sherpa- eröffnet: NAS- Nepal-Austrian Stove Factory. Wir haben „Wärme nach Nepal“ gebracht. Ein Großteil der Werkstätteneinrichtung und wertvolle Geräte konnten über Sponsoren aufgetrieben werden und wurden nach Nepal geliefert.

Sherpaprojekt:

Durch die gute Zusammenarbeit mit dem AMS-Tirol und den HüttenwirtenInnen wird auch 2017 das Sherpaprojekt wieder durchgeführt. Zwischen drei und fünf Monaten werden Nepalesische Freunde auf  Tiroler Hütten verbringen und  dort eine gute Ausbildung in Hüttenbewirtschaftung erhalten. Nebenbei erhalten sie auch eine stattliche Entlohnung . Dank an alle Hüttenwirte/innen ! Das Projekt hat sich nicht nur als großartiges Ausbildungsprojekt entwickelt, sondern ist eine wertvolle Unterstützung für nepalesische Familien.

Ein großer Dank an alle beteiligten Hüttenwirte/innen

Bung- Clinic:

Die teilweise zerstörte Bung-Clinic im südlichen Solu Khumbu- 1989 von Sir Edmund Hillary erbaut- wurde in Zusammenarbeit mit der Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland wieder aufgebaut. Diese kleine „Healthstation“ erlaubt die medizinische Grundversorgung- vor allem älterer Menschen, die nicht stunden-und tagelang zum nächsten Hospital gehen können. Die Bung Clinic wird von „The Partners Nepal“ betreut.

Darüber hinaus wurde anläßlich des 50- Jahr Jubiläums des Khunde Hospitals an Dr.Kami, Leiter des Krankenhauses, ein neuer Defibrilator und ein tragbares EKG- Gerät übergeben.

Die NepalHilfe Tirol hat auch für das Jahr 2017 den Spendenbegünstigungsbescheid SO 2550 vom FA Wien erhalten. Spenden können somit als Sonderausgaben teilweise steuerlich geltend gemacht werden. Seit 1.1.2017 muss der Spender jedoch seinen Namen und das Geburtsdatum bei der Überweisung bekanntgeben, damit wird der Spendenbetrag seitens der NepalHilfe Tirol automatisch an die Finanz weitergeleitet. Wir bitten dies zu beachten!

 

Wolfgang Nairz
Obmann der NepalHilfe Tirol

Sherpas sagen auf Wiedersehen in Tirol

Mit Mitte Oktober sind fast alle der 27 Sherpas und Nepalis, die im Rahmen eines Projektes der NepalHilfe Tirol seit Anfang Juni auf Tiroler Hütten tätig waren, in die Heimat zurückgekehrt. Mit im Gepäck haben sie viele nützliche Erfahrungen für ihre Zukunft als Hüttenwirt/in oder Trekkingguide.

26 Tiroler Alpenvereinshütten und Berggasthäuser beteiligten sich heuer wieder am „Sherpaprojekt“, das auf Initiative des bekannten Tiroler Alpinisten Wolfgang Nairz (er war u.a. 1978 Expeditionsleiter bei der Erstbesteigung des Mount Everest ohne Sauerstoff und stand selbst als erster Österreicher am Gipfel des höchsten Berges der Welt) entstand. Aus seinem persönlichen Wunsch, für die Menschen in jenem Land, das für ihn zur zweiten Heimat wurde, etwas zu tun, wurde durch die Unterstützung der NepalHilfe Tirol und durch die teilnehmenden Hüttenwirte ein Vorzeigeprojekt in Sachen „Hilfe zur Selbsthilfe“:

Den ganzen Sommer über lernten die Sherpas in Tirol alles, was für das Funktionieren einer Hütte in den Bergen nötig ist. Die beteiligten Hüttenwirt/innen versuchten den Sherpas soviel wie möglich zu vermitteln: Den Umgang mit Wasser, Strom, Wegebau, aber auch alles rund um Küche, Betreuung der Gäste bzw. Hygiene und Umweltschutz.

Nach dem furchtbaren Erdbeben im Jahr 2015 in Nepal normalisiert sich die Lage sehr langsam. Gerade in dieser schweren Zeit und auch im Sommer, in der Monsunzeit, gibt es für viele aber keine Arbeit. Und somit hat das Praktikum in Tirol für die Sherpas und deren Familien noch einen „Nebeneffekt“- die Teilnehmer werden auf den Hütten und Berggasthöfen nach Kollektivvertrag entlohnt und verdienen somit über einen Sommer lang soviel, wie zum Beispiel ein Lehrer in Nepal in zwei Jahren verdient.

„Es geht nicht darum, unsere Strukturen auf Nepal zu übertragen, sondern darum, Anregungen zu geben und Kenntnisse zu vermitteln, die im Trekkingtourismus direkt umsetzbar sind“, so Wolfgang Nairz, Obmann der NepalHilfe Tirol und Initiator dieses Projekts.

Spendenkonto:
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Arktis Reise 2016

12 Tage erlebten wir mit lieben Freunden „UNIVERSUM LIVE“ auf der MS Malmö, einem kleinen Eisbrecher. Von Longyyearbyen in Spitzbergen ging die Reise nach Norden, rund um Nordaustlandet und Kvitoya bis zum nördlichsten Punkt der Reise mit 92° 52´ N – nur ca 900 Km vom Nordpol entfernt.

Dank der Beobachtungen unserer Guides Morten, Naomi und Tashi konnten wir alle Tiere der Arktis, sowie Packeis, Eisberge, kalbende Gletscher und eine faszinierende Landschaft hautnah erleben.

50 Jahre Hospital in Kunde (Nepal)

Vor genau 50 Jahren wurde das Kunde Hospital von Edmund Hillary mit Unterstützung des Lions Club Neuseeland errichtet. Es ist heute noch immer das bedeutendste Krankenhaus im Solu Khumbu, der Heimat der Sherpas. Seit Anbeginn wurde das Kunde- Hillary Hospital vom Himalayan Trust und der Sir Edmund Hillary Foundation Neuseeland und Canada betreut und unterstützt. Es arbeiteten abwechselnd Ärzte aus Neuseeland und Canada im Krankenhaus. 2002 war Dr. Kami Temba, der heute Chefarzt des Hospitals ist, der erste nepalesische, einheimische Arzt. Seit 2005 sorgen sich nepalesische Ärzte, vorwiegend aus dem Sherpaland für das Wohl der Patienten.

Schon 1979 organisierten Tiroler Nepalfreunde medizinische Geräte für das Hillary Hospital. Eine Operationsliege, OP-Leuchte, sowie ein erstes gebrauchtes Röntgengerät, ein Ultra-schallgerät wurden nach Kunde gebracht. Es folgten unzählige Medikamentenlieferung, vor allem der Jahresbedarf an Antibioticas wurde zur Verfügung gestellt.

Der 50. Geburtstag des Kunde- Hillary Hospitals war ein gegebener Anlass weitere dringend notwendige medizinische Geräte als „Geburtstagsgeschenk“ zu bringen. Dies waren ein dringend benötigter Defibrilator, sowie ein tragbares EKG- Gerät mit. Dr. Bernhard Auer und der Obmann der NepalHilfe Tirol, Wolfgang Nairz übergaben die Geschenke persönlich an den ärztlichen Leiter, Dr. Kami Temba, der sich dafür herzlich bedankte.

Hunderte Menschen aus dem gesamten Solukhumbu Gebiet und den umliegenden Dörfern, sowie Ehrengäste aus Neuseeland, Canada und der NepalHilfe Tirol sowie hohe geistliche Würdenträger folgten den bunten Feierlichkeiten.

Das Kunde- Hillary Hospital wurde beim Erdbeben 2015 auch schwer beschädigt. Unmittelbar nach den Feierlichkeiten wird mit dem Neubau des Krankenhauses begonnen. Das notwendige Baumaterial wurde bereits in den letzten Monaten in mühevoller Arbeit nach Kunde gebracht. Der 450.000,00 USD teure Neubau wird zur Hälfte vom Himalayan Trust Neuseeland und Canada finanziert, die zweite Hälfte wird von der Nepalhilfe Tirol und der Reinhold Messner Stiftung getragen. Der Wiederaufbau soll innerhalb eines Jahres fertiggestellt sein. Damit kann die NepalHilfe Tirol wichtige nachhaltige Hilfe in Nepal leisten.

Nepal: Ein Jahr nach dem Erdbeben

Ein Jahr nach dem Erdbeben herrscht in Nepal in vielen Gebieten noch immer große Armut und Not. In den Tourismusgebieten hat sich zwar viel getan und die Menschen haben mit ihrem Optimismus und Fleiß ihre Häuser und Lodges, zum Teil auch wieder Stupas und Chorten wieder aufgebaut.

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In Gegenden, wo es keinen Tourismus gibt, sieht die Welt noch anders aus. Die Menschen leben zum Teil in provisorisch aufgebauten Hütten und sind erst langsam dabei, ihre Häuser wieder aufzubauen. Es gibt noch immer keine staatliche Hilfe. Die Gelder aus internationalen Spenden sind immer noch nicht ausbezahlt, obwohl es von der Regierung vielfach versprochen wurde. Die Menschen arbeiten neben dem Wiederaufbau auf ihren Feldern, aber zum Teil hat man das Gefühl, man geht durch „Geisterdörfer“, weil einfach das fröhliche, unbeschwerte Leben – wie wir es von den Nepali gewohnt sind – fehlt.

Umsomehr ist es auch notwendig, in diesen – tourismusfernen Regionen zu helfen. Deshalb wird die NepalHilfe Tirol auch den Wiederaufbau der Bung Clinic unterstützen. Die Bung Clinic, drei Tage von Phaplu entfernt im unteren Solu Khumbu, wurde von Sir Edmund Hillary 1989 erbaut und beim Erdbeben zerstört. Auch die Hillary Stiftung Deutschland unterstützt den Wiederaufbau, der für die rund 4.500 Bewohner in der näheren und ca 21.000 Bewohner in der weiteren Umgebung, wichtig ist.

Die weiteren Projekte sind im Laufen:

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Kunde Hospital

Der Wiederaufbau des Kunde Hospitals beginnt Ende Mai, nach den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen. Als „Geburtstagsgeschenk“ werden ein tragbares EKG- Gerät und ein Defibrilator an Dr. Kami überreicht.

Maya School in Sindhupalchhok

Bei der Maya School in Sindhupalchhok wurden die Arbeiten bereits begonnen und sie schreiten zügig voran

Ofenprojekt

Für die „Ofenwerkstatt“ wurde bereits ein passendes Objekt gefunden. Der Container mit Werkzeug usw ist in Kathmandu angekommen und die Werkstatt wird bis Mitte Juni fertig sein und Tek Bahadur Shresta kann dann mit der Produktion/ Fertigstellung der Öfen beginnen.

Sherpas in Tirol

Das „Sherpaprojekt 2016“ läuft Dank der Unterstützung des AMS Tirol – wenn es auch einige bürokratische Schwierigkeiten bei der Visaausstellung gab, die aber gelöst werden konnten. Allen HüttenwirtInnen danken wir und wünschen mit unseren Freunden eine gute Saison.

Danke allen für die großzügigen Spenden!

Prof. Wolfgang Nairz
Obmann NepalHilfe Tirol

Nepali New Year in Innsbruck

NEPALI NAYA BARSA 2073 – Nepal Neujahr 2073

Feiern Sie mit uns das NEPALESISCHE NEUJAHRSFEST am Freitag, 15. April 2016, 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Ort: Leo Bühne, Innsbruck, Anichstrasse 36

Film: NEPAL NACH DEM ERDBEBEN (ORF- Land der Berge)
von Siegfried Giuliani und Marco Polo (sind persönlich anwesend)

Der Abend wird musikalisch von Klaus Falschlunger auf der Sitar begleitet

Tombola mit attraktiven Preisen

Eintritt: freiwillige Spende (25 € pro Person inkl. Nepalesisches Buffet)

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt unseren diversen Projekten zu Gute.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

NEPALHILFE TIROL
Obmann: Prof. Wolfgang Nairz
nepal@hv.stanger.at
www.nepalhilfe-tirol.at

Spendenkonto: Raiffeisen Landesbank Tirol, IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895
Spendenbegünstigungsbescheid Nr. SO 2550

Danke an die Sponsoren:

Tremmel – Seidemann – Tanzsomer – Everest Inn

NEPALI NAYA BARSA in Innsbruck

Film aus Nepal: Chaurikharka

Ein Film von Marco Polo: Siegfried Giuliani, Rudi Mayr und Wolfgang Nairz.

Siegfried Giuliani und Marco Polo dokumentierten für die NepalHilfe Tirol die Hilfsaktionen in Nepal. Es entstanden berührende Bilder! Die Erstausstrahlung erfolgte in ORF III in einer „Land der Berge“- Sendung: „Nepal nach dem Erdbeben“.

Danke an Sigi und Marco für die tollen Bilder!

Nepal: aktuelle Projekte für 2016

Schule in Sindhupalchowk

Neuaufbau einer Schule in Sindhupalchowk (nördlich von Kathmandu) gemeinsam mit der Green Tara Foundation von Tashi Tenzing, einem unserer Partner in Nepal. Auch diese Schule soll innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden und gibt 350 Kindern eine Zukunftsperspektive.

Zwei weitere Projekte begannen schon vorher:

Ofenprojekt

Für das bereits bestehende „Ofenprojekt“ konnte ein wesentlicher Schritt für die Fortführung gesetzt werden: unser nepalesischer Freund Tek Bahadur Shresta verbrachte fünf Wochen in Tirol und erhielt eine intensive Ausbildung im Wifi und bei den Ofenbaufreunden in Imst, sodass er jetzt im Stande ist selbstständig Öfen zu bauen und zu warten. Wir wollen „Wärme nach Nepal“ bringen!

Durch großzügige Sponsoren konnten auch die notwendigen Bestandteile für den Aufbau einer Werkstatt in Kathmandu zur Verfügung gestellt werden. Leider konnte aufgrund des Erdbebens der bereitsfertig gepackte Container nicht nach Nepal geschickt werden. Dies wird im Frühjahr 2016 nachgeholt.

Sherpaprojekt

Durch die gute Zusammenarbeit mit dem AMS-Tirol und den HüttenwirtenInnen konnte auch das Sherpaprojekt wieder durchgeführt werden. 28 nepalesische Freunde verbrachten zwischen drei und fünf Monaten auf den Hütten und erhielten dort eine gute Ausbildung in Hüttenbewirtschaftung – und konnten nebenbei auch eine stattliche Entlohnung mit nach Hause nehmen. Dank an alle Partner! Wir hoffen dass das Projekt auch 2016 wieder stattfinden wird.

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol auf der Anhalter Hütte

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol auf der Anhalter Hütte

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol auf der Anhalter Hütte

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol auf der Anhalter Hütte

Sherpa Projekt der Nepalhilfe Tirol auf der Anhalter Hütte

weiters:

Wiederaufbau des Hillary Hospitals

Nepal nach dem Erdbeben

Am 25. April 2015 bebte in Nepal die Erde und das Land stand unter Schock. Binnen Minuten wurden ganze Dörfer dem Erdboden gleich gemacht, Städte und Kulturgüter in Trümmerfelder verwandelt. Unzählige Menschen starben oder standen weinend vor ihren Häusern, denn sie hatten alles verloren, was sie sich mühsam aufgebaut haben.
Das ganze Ausmaß der Katastrophe – das durch ein zweites Erdbeben noch verstärkt wurde – wurde erst nach und nach bekannt. Ganze Landstriche waren abgeschnitten und konnten nicht erreicht werden.

Das Wichtigste war, unmittelbar nach dem Unglück, den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben und sie mit dem Nötigsten zu versorgen. 340.000,– wurden von der NepalHilfe Tirol bisher direkt nach Nepal gebracht. Zuerst für provisorische Dächer und Lebensmittel, damit die Menschen den Monsun überleben konnten, dann für den Wiederaufbau von Häusern, Schulen, dem Hillary Hospital in Khunde und dem Wiederaufbau von Aussenstellen des Dhulikhel Hospitals.

Darüber hinaus wurde unbürokratisch direkt Hilfe in Form von Geldspenden an schwer betroffene Familien weitergegeben.

Ein herzliches Danke!
Tashi Delek
NepalHilfe Tirol

Obmann: Prof. Wolfgang Nairz
@mail: nepal@hv-stanger.at
Homepage: www.nepalhilfe-tirol.at
Spendenkonto:
Raiffeisen Landesbank Tirol,
IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar
Spendenbegünstigungsbescheid:
Nr. SO 2550

Reise Arktis: Eisbären Suche mit Tashi Tenzing

1 Platz ist noch frei!

TASHI TENZING’S PRIVATE “EISBÄREN SUCHE”

Eisbären Expedition 2016 mit dem Schiff M/S Malmö. Eine besondere Reise an Bord eines kleinen Expeditionsschiffes mit Wolfgang Nairz und Tashi Tenzing.

Eisbären in der Arktis

Eisbären in der Arktis

Eine Schiffsreise auf einem kleinen Expeditionsschiff, wie der M/S Malmö ist wirklich etwas Besonderes für eine kleine ausgewählte Expeditionsmannschaft. Svalbard´s großartige Landschaft und die unglaublichsren Begegnungen mit Tieren wie dem Polar- Eisbären und Walrössern sind wirklich einmalig. Nicht zu vergessen ist auch das Leben auf dem gemütlichen Expeditionsschiff, der enthusiastischen Crew und dem ausgezeichnetem Essen an Bord.

Expeditionsschiff Malmoe

Expeditionsschiff Malmoe

Reise mit Schiff in die Arktis

Reise mit Schiff in die Arktis

Reiseprogramm

1.Tag – 13. August nach Longyearbyen
Die Anreise nach Longyearbyen wird über Schenker gebucht (ab Innsbruck oder Wien) derzeitige Kosten ca Euro 600.-bis 800.-. Es gibt einen Direktflug über Frankfurt, der kann aber erst 8 Monate vor der Reise gebucht werden. Nach Ankunft Transfer ins Radisson Hotel (Übernachtung und Frühstück)

Reisegesellschaft in der Arktis

Reisegesellschaft in der Arktis

2. bis 11. Tag – 14. bis 23. August
Wir beginnen unsere Reise mit der Erkundung der arktischen Hauptstadt Longyearbyen, wo wir auch das Svalbard Museum besuchen und am Nachmittag gehen wir an Bord unseres Expeditionsschiffes. Ab jetzt sind wir in einer Welt, wo wir komplett von den Wetter- und Eisverhältnissen abhängig sind. Unser genaues Programm wird nach diesen Faktoren fesrgelegt und auch danach, wo wir den Tieren der Arktis begegnen können- das weiß die erfahrene Crew an Bord. Es ist vorgesehen jeden Tag Landungen und Fahrten mit den beiden Zodiacs- Booten zu unternehmen. Folgend ein paar Beispiele für die die speziellen und besonderen Plätze die wir besichtigen werden:

Kongsfiorden

In Kongsfiorden, das für seine landschaftliche Schönheit bekannt ist, befindet sich die Forschungs – Siedlung Ny Alesund. Dort grasen auch wilde Rentierherden. Von hier aus starteten die berühmten Polarforscher Amundsen und Nobile auch ihre heroischen Expeditionen zum Nordpol.

Liefdefjorden, Krossfjorden und Raudfjorden 

In der Nähe von Svalbard gibt es spektakuläre Fjorde wie den Liefdefjorden, Krossfjorden und Raudfjorden – eine Landschaft von unglaublicher Schönheit, die von atemberaubenden Gletschern beherrscht wird. Viele seltene Vögel nisten und brüten in dieser Gegend.

Spitzbergen, Alkefjellet und Eisbären

Nördlich von Spitzbergen treffen wir dann auf die massive Packeisdecke. Nicht viele Schiffe wagen sich in dieses Gebiet und wir können die Schönheit und Stille dieser großartigen Landschaft geniessen. Hier haben wir große Chancen, den Eisbären zu begegnen, wenn wir mit dem Schiff entlang der Eisberge fahren. Wir fahren auch an Alkefjellet, einem glatten Basaltfelsen vorbei.

Eis auf unserer Reise in die Arktis

Eis auf unserer Reise in die Arktis

11.Tag – 23. August Longyerbyen
Am späten Abend erreichen wir wieder Longyerbyen

12.Tag – 24. August Rückreise
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Flexibilität ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Expedition!

Bitte daran denken: Unsere genaue Route wird von den Eis- und Wetter-bedingungen abhängen. Die oben erwähnten Orte sind nur Beispiele von den vielfältigen Plätzen die Svalbard bietet. Wir sollten immer daran denken, dass der Schlüssel für die erfolgreiche Expedition unsere Flexibilität ist!

Wir besuchen Svalbard noch relativ früh in der Saison, wo die Mitternachtssonne noch überwiegt. Die Vögelkolonien strotzen vor lauter Leben und die Gipfel der dramatischen Bergketten sind noch schneebedeckt. Das Eis hat
die Insel noch im Griff und wir können die sich ständig wechselnden Eisformationen beobachten, während wir auf Ausschau und Suche nach den Walrössern, den Eisbären und noch viel viel mehr Tieren sind.

Walrösser auf unserer Reise in die Arktis

Walrösser auf unserer Reise in die Arktis

Preis und Buchung auf Anfrage

alpinconsult@nairz.at

 

Reise Nepal: Rhododendron – Trekking zum Pike Peak

2 Plätze sind noch frei!

NAIRZ SPECIAL: RHODODENDRON – TREKKING zum PIKE PEAK
22. April – 7. Mai 2016

Südlich des Haupttrails von Jiri ins Solu Khumbu – auf halbem Weg nach Lukla – liegt der 4.065 m hohe Pike Peak, ein unbekannter, aber überaus großartiger Aussichtsberg. Man glaubt kaum wie nahe Numbur, Lhotse und Everest zu sehen sind. Auf dieser Trekkingroute gibt es keine Lodges und man ist auch nahezu einsam und allein unterwegs – begleitet nur von den im Frühjahr blühenden Rhododendron Wäldern, durch die wir wandern. Begleitet werden wir auf diesem Trek von unseren Sherpafreunden Gombo und Sonam. Koch, Kitchenboy und Träger sorgen dafür, dass wir unsere Wanderung unbeschwert geniessen können, auch wenn wir mit dem Zelt unterwegs sind.

Rhododendron Trekking in Nepal

Rhododendron Trekking in Nepal

Reiseprogramm

Freitag, 22. 4. 2016: Abflug in München um 22:40 mit Etihad EY 004 über Abu Dhabi

Samstag, 23. 4. 2016: nach Kathmandu, Ankunft um 16:20. Transfer ins Hotel

Sonntag, 24. 4. 2016: Kathmandu zur freien Verfügung

Montag, 25. 4. 2016: Fahrt nach Jiri und weiter nach Shivalaya: Nach dem Frühstück starten wir zur abenteuerlichen Fahrt. Wir fahren auf dem Arniko Highway über Bhaktapur, Banepa, und Dhulikhel bis Lamasanghu und dort zweigen wir nach Jiri ab. Jiri liegt 188 Km von Kathmandu entfernt und war lange Zeit der Ausganspunkt für den Weg ins Solu Khumbu. Auf einer kleinen Straße  fahren wir von Jiri noch bis Shivalaya (1.770 m) Hier stellen wir das erste Mal unsere Zelte auf, hier beginnt der Trek

Dienstag, 26. 4. 2016: Trek nach Bhandar (2190 m)
Über einen kleinen Hügel mit Gebetsfahnen folgen wir dem Weg bis nach Ghatekhola. Durch die ersten Rhododendronwälder erreicht man den kleinen Pass Deorali (2.710 m) und abwärts geht´s dann bis zum Eingangs- Chorten des Dorfes Bhandar

Mittwoch, 27. 4. 2016: Bhandar – Chiddarin – Namkili (2.320 m)
Wir verlassen Bhandar und steigen ins Likhu Khola ab und erreichen bald Chiddarin. Über eine Hängebrücke überqueren wir den Fluß. Durch Terassenfelder leicht ansteigend erreichen wir die Alm Chamra Kharka. Weiter geht´s zum Chhetri Dorf Chamar Goan und nach einem 350 m Aufstieg erreichen wir das Dorf Namkili. Von hier hat man die ersten fantastischen Ausblicke auf den Numbur Himal.

Donnerstag, 28. 4. 2016: Namkili – Goli Gompa (2.975 m)
Heute wandern wir durch großartige Pinien- Magnolien- und Rhododendronwälder. Bald erreichen wir eine Chautara- das sind die steinernen Abstellplätze für die Lasten der Träger- und vorbei an Mani Mauern geht´s vorbei an Soupa nach Golla- einem authentischen Sherpadorf und zur Goli Gompa (2.975 m). Gegenüber kann man bereits den Pike Peak sehen. Auf den Feldern rund um die Gompa stellen wir unsere Zelte auf.

Freitag, 29. 4. 2016: Goli Gompa – Chamdingma (3.510 m)
Auch heute wandern wir durch Rhododendronwälder bis zum Sherpa- Dorf Nagur (3.550 m), das auf einem Hügel thront. Nach kurzer Mittagsrast steigen wir über die Almweiden weiter hinauf nach Changdima. Die schneebedeckten Himalayaberge leuchten im Abendlicht.

Samstag, 30. 4. 2016: Besteigung des Pike Peak (4.065 m)
Frühmorgens starten wir schon, um den fantastischen Sonnenaufgang über den hohen Bergen des Himalaya zu sehen: Mount Everest, Lhotse, Nuptse, Ama Dablam. Makalu und viele andere Gipfel sind zu sehen. Rund drei Stunden dauert der leichte Aufstieg bis zum Gipfel. Wir steigen wieder zu unserem Lager in Chamdingma ab.

Sonntag, 1. 5. 2016: Chamdingma – Junbesi (2.670 m)
Wir wandern talauswärts und zweigen dann ab zum Pambuk La, einem fast 4.000 m hohen kleinen Pass. Durch Pinien- und Rhododendronwälder führt der Weg ca zwei Stunden abwärts zum kleinen Sherpadorf Takur und eine halbe Stunde später erreichen wir Junbesi, eines der größten Sherpa Dörfer im Solu- Gebiet. 1964 hat Sir Edmund Hillary hier die erste Schule gebaut und heute gibt es hier auch eine High School und über 300 Kinder gehen hier zur Schule.

Montag, 2. 5. 2016: Halb – Tagesausflug zur Thubten Choling Gomba
Thubten Choling ist ein noch intaktes Kloster und es leben hier ca 50 Mönche und 200 Nonnen. Ca eine Stunde dauert der Aufstieg zum Kloster. Die Mönche sind freundlich und laden uns ein, die Gomba zu besichtigen. Gemütlich geht’s zurück nach Junbesi.

Dienstag, 3. 5. 2016: Junbesi – Phaphlu
Durch das Junbesi Khola wandern wir talauswärts und über die Sherpadörfer Khanje und Beni erreichen wir Phaphlu (2.468 m). Hier nächtigen wir in der Nähe des kleinen Flugplatzes.

Mittwoch, 4. 5. 2016: In der Früh fliegen wir zurück nach Kathmandu. (Sollte der Flug wetterbedingt nicht möglich sein, können wir auch nach Kathmandu fahren – was aber mühsam ist). Kathmandu zur freien Verfügung

Donnerstag, 5. 5. 2016: Kathmandu
zur freien Verfügung (und Reservetag).

Freitag, 6. 5, 2016: Wir nehmen Abschied!
Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Abflug um 21:10 mit Etihad EY 293 über Abu Dhabi – Ankunft

Samstag, 7. 5. 2016 um 00:20 und Weiterflug mit EY 005 um 02:10 nach München, Ankunft in München um 06:45.

Preis und Buchung auf Anfrage

alpinconsult@nairz.at

 

NepalHilfe Tirol sammelte 400.000 € für den Wiederaufbau

„Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft und den unzähligen Spenden“, freut sich Wolfgang Nairz, Obmann des Vereins NepalHilfe Tirol, über den bisherigen Verlauf seines Spendenaufrufs für die Erdbebenhilfe in Nepal. Die Hilfsaktion konzentriert sich auf die stark betroffene Region des Solu Khumbu Gebietes, wofür neben den Geldspenden außerdem Hilfsmaterial organisiert wurde. Bereits seit 11 Jahren realisiert die NepalHilfe Tirol rund um Bergsteigerlegende Wolfgang Nairz verschiedenste Hilfsprojekte in Nepal.

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Hilfe für Nepal Bericht vom Mai 2015

Liebe Freunde der NepalHilfe Tirol,

wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft und den unzähligen Spenden!
Wir sind ausserstande jedem Einzelnen zu danken und möchten dies im Namen der NepalHilfe Tirol und den Menschen in Nepal tun!

Wir haben uns – wie schon vorher erwähnt – auf die Hilfe im Solu Khumbu Gebiet und für das Dhulikhel Hospital geeinigt.

So wurden bereits Euro 85.000,- an unsere verläßlichen Partner in Nepal überwiesen, beides NGO´s, damit das Geld nicht in den Prime Minister Relief Fond wandert – sondern direkt ohne jede Umwege dort ankommt, wo es notwendig ist. Wir haben auch absichtlich darauf verzichtet Material von hier nach Nepal (ausgenommen hochwertige Medikamente für das Dhulikhel Hospital) zu senden, da mit den hohen Transportkosten vor Ort in Kathmandu wieder viel gekauft werden kann.

In erster Linie wollen wir den Wiederaufbau des Khunde / Hillary Hospitals und dessen Außenstellen finanzieren. Das Hillary Hospital ist schwer beschädigt und zum Teil wird in den Außenstellen unter Planen gearbeitet. Die medizinische Versorgung ist jedoch notdürftig gewährleistet, wie mir der Leiter des Krankenhauses Dr. Kami mitteilte. Diese Finanzierung erfolgt gemeinsam mit dem Himalayan Trust / Sir Edmund Hillary Foundation.

Das Dorf Thame im Solu Khumbu ist am meisten betroffen und gleich danach Phortse, neben vielen anderen Dörfern. Unsere Partner Sonam Sherpa / Thamserku Trekking und Tashi Tenzing Sherpa / Green Tara Foundation (und Enkel von Norgay Tenzing) haben dort bereits begonnen, den Menschen ein “Dach (Plane) über dem Kopf” zu geben. Wir konnten darüber hinaus 2.500 kg Reis, Salz, Linsen, Instant Nudeln und andere lebensnotwendige Mittel mit sechs Helikopterflügen von Lukla in diese Regionen transportieren.In Phortse wurde bei acht total zerstörten Häusern das allernotwendigste repariert, damit man im kommenden Monsun überleben kann.

Nächste Woche werden wir weitere Euro 30.000.- an das Dhulikhel Hospital senden. Auch hier sind fast alle medizinischen Außenstellen zerstört.

Alle großzügigen Spender können sicher sein, dass die Spenden direkt ohne jede Bürokratie in Nepal ankommen und verwendet werden! Dafür garantieren wir und es wird auch von unseren Partnern dementspechend dokumentiert.

Ebenso freut es mich, dass trotz anfänglicher Schwierigkeiten (zum Teil auch auf Grund des Erdbebens) das Sherpa Projekt Dank der guten Zusammenarbeit mit den Hüttenwirt/innen und dem AMS Tirol wieder stattfindet. Am 2. und 16. Juni werden unsere nepalesischen Freunde in Tirol eintreffen und auf den Tiroler Berghütten Nepal Flair verbreiten!

Der Wiederaufbau der zerstörten Dörfer und Häuser wird erst im Herbst nach dem Monsun stattfinden und auch hier ist natürlich noch Hilfe notwendig und wir zählen auch hier wieder auf Eure Goßzügigkeit

Danke an Euch alle.

Ein herzliches Namaste und Tashi Delek

Wolfgang Nairz
Obmann

Spendenkonto Erdbebenhilfe der NepalHilfe Tirol:

Raiffeisen-Landesbank Tirol
IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895, BIC: RZTIAT22

Hilfe für Nepal nach dem Erdbeben 2015

Spendenkonto für Erdbebenopfer in Nepal

Spendenkonto für Erdbebenhilfe in Nepal

Nepalhilfe Tirol
IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895   BIC: RZTIAT22

Liebe Freunde Nepals,

es war ein schlimmer Tag, der 25. April 2015, den Millionen Menschen in Nepal erleben mußten und die dann unzählige Menschen, die dieses wunderbare Land auch kennen und lieben gelernt hatten, in einen Schockzustand versetzten. Die Erde bebte und innerhalb von wenigen Minuten wurden ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und auch Städte und Kulturgüter in Trümmerfelder verwandelt. Unzählige Menschen mussten sterben und viele verloren alles, was sie sich in vielen Jahren erabeitet hatten.

Ich habe das Beben selbst erlebt, kurz vor Khumjung, im Sherpaland. Die Menschen standen weinend vor ihren zerstörten Häusern und gaben einander Halt. Alle waren wie traumatisiert und das Ausmaß der Katastrophe wurde erst später bekannt. Noch immer sind einige Dörfer und Regionen völlig abgeschnitten und konnten nicht erreicht werden.

Es begann in Kürze eine Welle unglaublicher Hilfsbereitschaft – nicht nur aus aller Welt- sondern auch unter den Einheimischen selbst. Wir erhielten hunderte Hilfsangebote und gleich nach meiner Rückkehr haben wir in einer “Krisensitzung” der NepalHilfe Tirol Hilfsmaßnahmen beschlossen:

Erdbebenhilfe in Langtang und Rolwaling

Uns ist klar, dass wir nicht ganz Nepal helfen können. Großartige Hilfe haben bereits Joe Einwaller und Rudi Mayr begonnen. In Abstimmung haben wir uns geeinigt, dass sich Joe Einwaller mit seinen Freunden auf die Region Langtang und Rolwaling konzentrieren wird, Rudi Mayr wird vorrangig den Wiederaufbau eines Kinderheimes in der Nähe von Kathmandu vorantreiben.

Erdbebenhilfe in Solu Khumbu

Wir, die Nepahilfe Tirol, werden uns auf das Solu Khumbu, die Heimat der Sherpas konzentrieren. Hier sind eine ganze Reihe von Dörfern völlig zerstört, das Hillary Hospital in Khunde hat schweren Schaden genommen, das Kloster Tengboche hat ebenso schwer gelitten. Glücklicherweise sind nur wenige Menschen im Solu Khumbu ums Leben gekommen. “Wir haben alles verloren – aber wir leben noch!” – haben mir viele Menschen mit weinenden Augen gesagt.

Auch die Nepalfreunde in Tirol hat dieses Ereignis sehr berührt und es hat bereits eine unglaubliche Hilfsbereitschaft eingesetzt, wofür wir uns jetzt schon bedanken möchten.

Doch was wollen und können wir tun:

Soforthilfe für Erdbebenopfer während der Monsunzeit

In erster Linie gilt es den Menschen – vor dem Beginn des Monsuns- ein Dach über dem Kopf, ein Zelt oder was auch immer zu geben. Grundnahrungsmittel für die nächsten Monate müssen zur Verfügung gestellt werden – und dies alles – ohne irgendwelche Zwischenspesen- direkt an die Menschen weiterzugeben. Darüber hinaus soll das Khunde – Hillary Hospital wieder völlig instand gesetzt werden, da es für das Solu Khumbu das wichtigste medizinische Zentrum ist.

Hilfe für das Dhulikhel Hospital und das Hillary Hospital

Als erste Soforthilfe wurden von der NepalHilfe Tirol Euro 10.000.- für das Hillary Hospital und Euro 25.000.- für die schwerst betroffenen Menschen im Solu Khumbu zur Verfügung gestellt. Unsere Partner in Nepal werden vor Ort Grundnahrungsmittel, Decken und Planen besorgen und den Transport in diese Region veranlassen. Ebenso wurde auch bereits eine Vielzahl von dringend notwendigen Medikamenten für das Dhulikhel Hospital und das Hillary Hospital besorgt.

Wiederaufbau erst nach dem Monsun

Helfen müssen wir sofort und jetzt um die ärgste Not zu lindern! Mit dem Wiederaufbau können und werden die Sherpas erst im Herbst nach dem Monsun beginnen.

Wir bitten alle, die Nepal und die Menschen Nepals liebgewonnen haben, die Herzen zu öffnen und mitzuhelfen. Jeder gespendete Euro wird dafür verwendet, wir garantieren dafür.

Spendenkonto für Erdbebenhilfe in Nepal

Nepalhilfe Tirol

IBAN: AT86 3600 0000 0064 5895   BIC: RZTIAT22

Tashi Delek und Namaste – Danke

Wolfgang Nairz   Gertrud Gabrielli-Trafoier   Hans Gastl

 

Reise: Königreich Mustang (Juni 2015)

NAIRZ-SPECIAL: KÖNIGREICH MUSTANG: Lodgetrekking im Land der Lopa

  1. – 28. Juni 2015

Erst seit 1992 ist das ehemalige Königreich Mustang mit der mittelalterlichen Hauptstadt Lo Manthang zugänglich- und auch dafür ist immer noch ein „Special Permit“ erforderlich. Entlang eines alten Karawanenweges nach Tibet hat sich hier vor Jahrhunderten das tibetische Volk der Lopa (Lo = Land im Süden) niedergelassen, bei dem zahlreiche buddhistische Gompas, Manisteine und große Chörten von der kulturell- religiösen Bindung zu Tibet zeugen. Es ist eines der letzten „Shangri La“ im Himalaya.

Hier finden wir Hochwüsten und Oasen, Klöster und Höhlentempel, eine wüstenhafte Mondlandschaft mit bizarren Felsformationen. Unsere Trekkingroute führt durch diese großartige Landschaft bis zur mittelalterlichen Stadt Lo Manthang und wieder zurück. Zur Akklimatisation besuchen wir auch den Pilgerort Muktinath.

Reiseprogramm

Mittwoch, 10. 6. 2015:
Abflug in München mit Turkish Airlines

Donnerstag, 11. 6.
Frühe Ankunft Kathmandu Transfer Hotel Yak & Yeti
Nachmittags Bummel durch die Altstadt von Kathmandu

Freitag, 12. 6.
Früher Flug nach Pokhara. Transfer ins Temple Tree Hotel. Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir geniessen die Aussicht auf die Annapurna Gipfel und den Machhapuchhare, spazieren entlang des Ufers des Phewa Sees mit vielen Shops, Bars und Restaurants.

Samstag, 13. 6.
Früher Flug nach Jomoson , 2800 m, hoch oben in der gewaltigen Kali-Gandaki-Schlucht, dem tiefsten Canyon der Erde zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna. Links ragt der Dhaulagiri ins tiefe Blau des Himalaya-Himmels, rechts faszinieren die Eisflanken von Annapurna und Nilgiri. Ankunft in Jomosom und Fahrt mit dem Jeep durch das wüstenhafte Tal nach Eklabatti. Hier beginnt die Wanderung über das kleine Kloster Lupra, 2960 m, das zur Schule der „weißen Bön“ gerechnet wird, zur Lodge in der Oase Kagbeni, 2810 m. Kagbeni liegt an der uralten Handelsroute zwischen Tibet und Nepal und war einst einer der wichtigsten Handelsplätze. Prachtvolle „Stadthäuser“ und ein schmuckes altes Kloster erzählen ihre eigenen Geschichten. Zwei Nächte bleiben wir in Kagbeni und genießen vom Dach des gepflegten Hauses den Blick über die flatternden Gebetsfahnen auf die senkrechte Nordwand des Nilgiri im letzten Sonnenlicht. Hm ↑↓250 Gz 3,5 h

Sonntag, 14. 6.
Nach Muktinath, 3800 m, einen berühmten Pilgerort, wandern wir nicht nur wegen der besseren Akklimatisation. Mit Pilgern und Kaufleuten steigen wir durch winzige Weiler hinauf zum bedeutenden Wallfahrtsort am Fuße des vielbegangenen Thorong-Passes, an dem sich Hindus, Buddhisten, Jain und Bönpa treffen, um ihren Lieblingsgöttern die Ehre zu erweisen. In herrlicher Landschaft brennt hier das „ewigen Feuer” bei den 108 stierköpfigen Wasserspeiern. Der Blick reicht weit über das Kali-Gandaki-Tal zur imposanten Kulisse des Dhaulagiri. Per Jeep fahren wir entspannt zurück zur Lodge in Kagbeni. Hm ↑1150 ↓150 Gz 4 h

Montag, 15. 6.
Die notwendigen Permit- und Einreiseformalitäten nach Mustang erledigt unser Guide. Noch immer sind die Permit – Gebühren für Mustang sehr hoch! Wir starten mit dem Trek. Über Chusang folgen man nun dem Mustang Chu, wie der Kali Gandaki in seinem Oberlauf heißt, bis wir das kleine Dorf Chele, 3050 m, erreichen. Hier befinden wir uns im “Inneren Himalaya”, dessen aride Vegetationszone bereits hinter dem Hauptkamm liegt. Erdpyramiden und Einsiedlerhöhlen bestimmen das Bild, Burgen und Klöster dokumentieren die einstmals bedeutende Vergangenheit dieser uralten Handelsroute. Es sind Kleinode – jedes für sich ein Mysterium. Wir erreichen Chele. Nächtigung in Lodge. Hm ↑700 ↓450 Gz 5–6 h

Dienstag, 16. 6.
Hinter Chele verlassen wir die meist nicht begehbare Schlucht des Mustang Chu westwärts und steigen hinauf zum Seitental von Ghyakar. Nun führt der Weg über bis zu 3850 Meter hohe Pässe tief in die ockerfarbene Welt der tibetischen Hochwüste zwischen den Bergketten des Damodar – und Mustang Himal hinein. Bald erreichen wir Samar, das einer Oase gleicht und genießen die grandiose Sicht auf die Sechstausender des Damodar Himal. Wenig später kommen wir zur Lodge in Syangbuche. Hm ↑1050 ↓550 Gz 5 h

Mittwoch, 17. 6.
Kurzer Abstieg nach Geling. Über dem alten Handelsort thronen die Gompas (Gompa = Kloster) Tashi und Chöling. Der Weg führt vorbei an bescheidenen Teehäusern und den ungezählten, in den für Mustang typischen Farben schwarz, weiß und rot gehaltenen Chörten. Sie symbolisieren die Farben der aus Tibet stammenden Shakya-Schule. Die Farben stehen für die drei kraftvollen Erleuchtungswesen, schwarz für Vajrapani, rot für Manjushri und weiß für Avolokithesvara, der Schutzgottheit Tibets. In stetem auf und ab steigen wir auf den Nyi La, 4010 m, von wo sich ein herrlicher Blick auf die Annapurna-Berge bietet. Dann wandern wir hinunter nach Ghemi, 3520 m, eines der größeren Dörfer in der Region im oberen Mustang-Tal. Hm ↑550 ↓600 Gz 4 h [F/M/A]

Donnerstag, 18. 6.
Das heutige Tagesziel ist Tsarang, 3560 m, das zweitgrößte Dorf in Mustang und ein wichtiges Zentrum für Handel und Kultur. Hier findet sich eine Gompa mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert und wertvollen Thangkas (Tempelrollbilder), die zeigen, wie einfach, bescheiden und doch kunstfertig das Leben in dieser Bergwüste ist. Die Charang Lekshey Choeling Chunmay Lobta oder kurz “Nunnery” ist eine Schule für junge Nonnen. Es gibt also einiges an diesem Tag zu erkunden. Unterwegs überqueren wir die Pässe Gemi La und Tsarang La, 3830 m, und staunen über die längste Manimauer Mustangs, ein Zeugnis lokaler Frömmigkeit und aufrichtigen Pilgerwesens. Nach Erreichen der Lodge haben wir Zeit, das Leben im Dorf zu erkunden. Hm ↑400 ↓350 Gz 3,5 h

Freitag, 19.6.
Unser heutiges Ziel ist Lo Manthang, die Hauptstadt von Mustang. Vorbei führt der Weg an einem beeindruckenden Chörten in einem unbewohnten Tal und verlassenen Höhlenwohnungen und man erreicht bald den entscheidenden letzten Übergang, 3950 m. Lo La, auch „Windy Pass“ genannt. Zuerst sieht man nur eine Stadtmauer und dahinter die Dächer des Königspalastes sowie dreier festungsartiger Klosterbauten. Die schwarz-rote Farbe der Chörten zeigt, dass auch hier die meisten Lopa Anhänger der buddhistischen Shakya-Sekte sind. Und es gibt nur ein Stadttor, das den Zugang ins „Mittelalter” ermöglicht. Das Leben der Lopa, der „Menschen aus Lo”, findet in den schmalen Gassen statt, eingekesselt zwischen den Schneegipfeln des Himalaya. Wir haben das große Ziel unseres Mustang-Trekkings erreicht und beziehen unser Quartier für zwei Nächte in der Lodge von Lo Manthang, 3806 m. Dann machen wir uns auf einem ersten Rundgang vertraut mit dieser so gänzlich verschiedenen Welt. Der alte Name des Königreiches ist Lo, das tibetische Wort für Süden, und Manthang für „Ebene der Sehnsucht“. Ethnisch Tibeter, sprechen die Einheimischen Lokye, einen regionalen Dialekt des Tibetischen. Zusammen mit der Königsfamilie leben etwa eintausend Lopa in der Hauptstadt. Jahrhunderte abgeschieden und vollständig von einer Stadtmauer umgeben, ist es eines der letzten traditionellen Shangri-La im Himalaya. Auch wenn die seit 2001 begonnene, von Tibet her führende Straße eine manchmal etwas seltsame Brücke in die Moderne geschlagen hat: Lo Manthang ist und bleibt die „Südliche Ebene der Sehnsucht“!
Hm ↑650 ↓400 Gz 4–5 h

Samstag, 20. 6.
Besichtigung von Lo Manthang und dem Dorf Thingar, 3989 m, das nördlich der Hauptstadt auf einer wasserreichen und deshalb grünen Hochebene liegt. Von einem Hügel über Thingar, 4223 m, reicht die Sicht von den Annapurna-Gipfeln bis nach Tibet hinein. Seitdem der Salzhandel mit Nepal weitgehend zum Erliegen kam, sind vor allem Viehzucht und Ackerbau die wichtigsten Erwerbszweige der Bauern. Tsos und Yaks bevölkern die Weiden, das Getreide steht satt und grün auf den Feldern. Dann geht es zur geführten Stadterkundung und Besichtigung von Lo Manthang. Natürlich besuchen wir nicht nur den alten Stadttempel, die neue Versammlungshalle und die Riesenstatue des Buddha Maitreya. Wir werden auch versuchen, eine Audienz beim König einzufädeln.
Nächtigung in Lo Manthang Hm ↑↓250 Gz 2 h

Sonntag, 21. 6.
Der Rückweg beginnt. Über Lo Gekar und den Mui La (4.170 m) wandern wir nach Ghemi.

Montag, 22. 6. und Dienstag, 23. 6.
Auf schon bekanntem Weg geht es über Samar nach Tsele und einer letzten Nacht in der schon bekannten Lodge wandern wir talauswärts über Chusang nach Kagbeni. Von hier fahren wir das letzte Stück mit dem Jeep bis nach Jomoson. Hier endet unser Mustang Trek und wir geniessen den letzten Abend mit unseren Sherpas und Trägern.

Mittwoch, 24. 6.
Flug nach Pokhara:  Während des Sichtflugs nach Pokhara können wir nochmals die Eisflanken des Dhaulagiri bewundern. Langsam senkt sich die Maschine, unter uns liegen die dichten Rhododendronwälder am Gorepani-Pass, dann landen wir am Flughafen von Pokhara, 830 m. Wir können nun im Temple Tree Hotel ausspannen und geniessen.

Donnerstag, 25. 6.
Pokhara zur freien Verfügung. Man kann eine Bootsfahrt am Phewa See oder auch eine kurze Wanderung zur Peace Stupa unternehmen, oder einfach nur am Seeufer geniessen .

Freitag, 26. 6.
Flug nach Kathmandu, Transfer ins Yak & Yeti Hotel

Samstag, 27. 6.
Kathmandu zur freien Verfügung

Sonntag, 28. 6.
Früher Transfer zum Flughafen, Rückflug mit Turkish Airlines, Ankunft in München

Reise: Namibia (Juli 2015)

Geführte Selbstfahrertour für 15 Teilnehmer, 11. – 25. Juli 2015

Unterkűnfte:

11. Juli Hotel Thule mit Frűhstűck
12. Juli Kalahari Anib Lodge mit Abendessen & Frűhstűck
13. & 14. Juli Namib Desert Lodge mit Abendessen & Frűhstűck
15. & 16. Juli Beach Hotel Swak1. Tag:opmund mit Frűhstűck
17. Juli Brandberg White Lady Lodge mit Abendessen & Frűhstűck
18. Juli Damara Mopane Lodge mit Abendessen & Frűhstűck
19. & 20. Juli Etosha Safari Camp mit Abendessen & Frűhstűck
21. Juli Mushara Bush Camp mit Abendessen & Frűhstűck
22. Juli Waterberg Rest Camp mit Abendessen & Frűhstűck
23. & 24. Juli Omaruru Game Lodge mit Abendessen & Frűhstűck

Tourbegleiter:
Bend Gärdes +264 81 2947915 Sunrise Tours & Safaris
vor Ort: Gertraud Unterforsthuber +264 81 2474825

Reiseprogramm

1. Tag: 11. Juli Windhoek

Nach Ankunft am Flughafen um 19h45 werden Sie von Ihrem Reiseleiter Bernd Gärdes und Windhoek Airport Transfer am Flughafen begrűsst und direkt zum Hotel gebracht. Das Hotel liegt sehr schön auf einem Hügel und bietet einen Blick über die Stadt. Ein a la carte Restaurant bietet eine gute Auswahl von Speisen an.
45 km.
Übernachtung mit Frühstück: Hotel Thule
www.hotelthule.com

2. Tag: 12. Juli Windhoek – Kalahari Wüste

Um 08h45 werden Sie wieder vom Shuttle Service abgeholt und zusammen mit Bernd Gärdes zu AVIS gefahren und übernehmen dort Ihre Mietautos. Es brauchen nur die Personen mitfahren, die auch die Autos fahren werden, die restliche Gruppe kann derweil noch im Hotel bleiben. Nach Ǘbernahme der Autos holen Sie die die Gruppe im Hotel ab und dann startet die Tour mit der Fahrt in die Kalahari Wüste, die von ihren Ureinwohnern, den Buschmännern, als „Seele der Welt“ bezeichnet wird. Sie besprechen mit Bernd, ob Sie auf der B1 űber Rehoboth und Mariental direkt zur ersten Lodge fahren oder lieber ab Rehoboth auf die C25 nach Uhlenhorst und dann auf der C25 űber Stampriet zum Tagesziel. Am späten Nachmittag fahren Sie auf eine Düne und und geniessen einen den herrlichen Sonnenuntergang bei einem kühlen Drink. (Diese Fahrt wird von der Lodge durchgefűhrt). + – 240 km
Übernachtung mit Abendessen und Frühstück: Kalahari Anib Lodge
www.gondwana-collection.com

3. Tag: 13. Juli Kalahari Wüste – Sossusvlei Region

Nach dem Frühstück brechen Sie auf, um die älteste Wüste der Welt zu erkunden – die Namib. Ihr Weg führt Sie auf gewundenen Straßen den Tsaris Pass hinunter, wo sich Ihnen zahlreiche fantastische Ausblicke eröffnen. Nachmittags fahren Sie auf die „Versteinerten Dünen“, erreichen auf sandigen Wegen herrliche Aussichtpunkte auf dem Plateau und beobachten mit einem Getränk in der Hand, wie die glutrote Sonne hinter den Dünen versinkt. Diese Fahrt wird von der Lodge im offenen Geländefahrzeug durchgefűhrt und nicht in den eigenen Fahrzeugen! Am Morgen kann erst der Hardapdamm, der grösste im Land erst besucht warden, bevor Sie in Richtung Maltahöhe fahren. +- 360 km
2 Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück: Namib Desert Lodge
www.gonwana-collection.com

4. Tag: 14. Juli Sossusvlei

Frühmorgens, noch vor Sonnenaufgang, geht die Fahrt zum Tor des Namib Naukluft Parks, um das überwältigende Farbschauspiel der Sossusvlei Dünen zu erleben. Nach der Durchquerung eines trockenen Flussbetts erklimmen Sie zu Fuß eine der höchstenb Dűnen der Welt und auf einer kurzne Wanderung das Dead Vlei, um anschließend im Schatten ein herzhaftes Picknick-Frühstück zu genießen. Danach steht der Besuch des Sesriem Canyons auf dem Programm. Hier hat der Tsauchab Fluss über Millionen von Jahren eine tiefe Schlucht in die Erde gegraben. Nachmittags kehren Sie zur Lodge zurück. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Relaxen Sie am Pool oder bei einem kühlen Drink an der Bar. +- 200 km. Abendessen und Frühstück: Namib Desert Lodge
www.gondwana-collection.com

5. Tag: 15. Juli Sossusvlei Region – Swakopmund

Ihr heutiges Ziel ist Swakopmund – das malerische Städtchen am Atlantik. Unterwegs durchfahren Sie auf Schotterstraßen zwei Canyons, der Gaub- und der Kuiseb Canyon, bekannt auch druch das Buch “Wenn es Kreig gibt, geh ich in die Wűste” von Hanno Martin. Mit etwas Glück sehen Sie hier Springböcke oder Bergzebras. Anschließend erreichen Sie die Lagune von Walvis Bay, Namibias bedeutendster Hafen sowie die Heimat der größten Flamingo-Kolonie der Welt liegt. Weiter geht es nach Swakopmund, das mit Jugendstil-Bauten und charmanter Promenade verzaubert. Erleben Sie die entspannte Atmosphäre bei einem Spaziergang.

Auf dem Weg nach Walvis Bay kann eventuell ein Abstecher zum Vogelfederberg unternommen warden. +- 300 km.
2 Übernachtungen mit Frühstück: Swakopmund Beach Hotel
www.beach-hotel-swakopmund.com

6. Tag: 16. Juli Swakopmund

Heute steht Ihnen der Tag für fakultative Aktivitäten, wie Rundflüge, Quadbiking oder eine Bootsfahrt, zur freien Verfügung

Ein Besuch des Museums ist zu empfehlen oder die Kristall Gallerie, wo der grösste Bergkristall der Welt zu bewundern ist und andere Halbedelsteine, die in Namibia gefunden worden sind. Das Aquarium, direkt gegenűber von Ihrem Hotel lohnt auch einen Besuch. Abendessen ist im Tug, direkt an der alten Landungsbrűcke zu empfehlen und einmall im urigen Swakopmunder Brauhaus.
Übernachtungen mit Frühstück: Swakopmund Beach Hotel

7. Tag: 17. Juli Swakopmund – Damaraland

Nach einem entspannten Tag statten Sie heute der Robbenkolonie am Kreuz Kap einen Besuch ab, bevor Sie anschließend bei einer Fahrt am Strand Ihre Allradkenntnisse testen und ein Shiffswrack an der Skelettküste bestaunen können. Schließlich fahren Sie auf Schotterstraßen ins Damaraland. Falls die Zeit ausreicht, haben Sie am Nachmittag die Gelegenheit, bei einer Wanderung die Felszeichnung der „Weißen Dame“ zu besichtigen ( Dauer hin und zurűck +- 3 Stunden) oder aber während einer Fahrt durch das Ugab-Flussbett auf die Suche nach Wüstenelefanten zu gehen. +- 350 km.
Übernachtung mit Abendessen und Frühstück: Brandberg White Lady Lodge
www.brandbergwllodge.com

8. Tag: 18. Juli Damaraland

Am Morgen fahren Sie weiter bis nach Twyfelfontein und besuchen die berühmten Felsgravuren, das erste Weltkulturerbe in Namibia, űber 2500 Gravuren der Buschmänner, sind auf den Steinplatten zu bewundern. Anschliessend besichtigen Sie den „Verbrannten Berg“ und die „Orgelpfeifen“. Bei einem Besuch eines Damara-Dorfes erfahren Sie Interessantes über deren Lebensweisen und Traditionen (nicht im Preis enthalten). Sie fahren weiter in Richtung Khorixas und besuchen den „Versteinerten Wald”, ehe Sie zu Ihrer Unterkunft, die nur ein paar km ausserhalb des Ortes liegt erreichen. +- 160 km.
Übernachtung mit Abendessen und Frühstück: Damara Mopane Lodge
www.gondwana-collection.com

9. Tag: 19. Juli Damaraland – Etosha Nationalpark

Sie fahren heute zum nächsten Highlight der Tour, dem Etosha Nationalpark. Auf der Strecke kann ein Abstecher zur Vingerklippe, eingeplant werden, eine Sandsteinsäule, die 39 Meter in die Luft ragt, ehe Sie űber Outjo den Etosha Nationalpark. Ihre Unterkunft liegt etwa 6 km vor dem Park, wo Sie sich erst einbuchen und dann durch das Andersson Tor in den Park fahren um eine erste Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug, in der Umgebung von Okaukueo zu erleben. +- 250 km.
2 Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück: Etosha Safari Camp
www.gondwana-collection.com

10. Tag: 20. Juli Etosha Nationalpark

Der heutige Tag ist ganz der Wildbeobachtung gewidmet. An diversen Wasserstellen bieten sich zahllose Möglichkeiten, die heimischen Tierarten zu beobachten. Hier tummeln sich Zebras, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten. sowie Elefanten und Nashörner und mit Glűck können selbst Raubkatzen. Gesichtet werden. Sie műssen den Park wieder vor Sonnenuntergang verlassen. Die Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometer darf nicht űberschritten werden. +- 100 km
Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück: Etosha Safari Camp

11. Tag: 21. Juli Etosha

Der Tag wird im Park mit einer ganztägigen Fahrt auf die östliche Seite verbracht und auf der gesamten Strecke kann wieder viel Wild beobachtet werden. Eine Mittagspause im mittleren Camp (Halali) bietet sich an. Am Nachmittag erreichen Sie Namutoni. Vom Turm des ehemaligen Forts können Sie eine herrlichen Aussicht geniessen. Anschliessend verlassen Sie den Parkdurch das Lindequist Tor und finden nach 8 km ein gemütliches privates Camp, wo die Nacht verbracht wird. +- 140 km
Übernachtung mit Abendessen und Frühstück: Mushara Bush Camp
www.mushara-lodge.com

12. Tag: 22. Juli Etosha – Waterberg Plateau Park

Die Route führt über Tsumeb in Richtung Grootfontein. Ein Abstecher zum Hoba Meteorit ist zu empfehlen. Auf einer guten Sandstrasse (C42) nach Okakara und zum Waterberg Plateaupark, der sich durch seine üppige Vegetation, sowie einer vielfältigen Flora und Fauna auszeichnet. Dort kann auf einer Plateaufahrt (optionell) Nashörner und die seltene Säbelantelope gesichtet werden. Oder Sie unternehmen selbst eine Wanderung zu einem der Ausblickspunkte und geniessen die grossartige Landschaft. +- 230 km
Übernachtung mit Abendessen und Frühstück: Waterberg Plateau Park Bush Chalets
www.nwr.com.na

13. Tag: 23. Juli Waterberg – Erongo Region

Die Route führt zur Hauptstrasse (B1) in Richtung Okahandja und nach 40 km biegen Sie rechts auf eine Sandstrasse (D 2483) ab, die zu Dinosaurierspuren fűhrt . Dann geht es weiter nach Kalkfeld und wieder auf eine gute Teerstrasse (C33), auf der Sie nach Omaruru kommen, ein kleiner idyllischer Ort, wo einige Künstler Ihr Handwerk zum Kauf anbieten. Das Tagesziel liegt 25 km ausserhalb von Omaruru, eine privates Naturschutzgebiet mit einer sehr grossen Anzahl verschiedener afrikanischer Wildarten. Optional kann eine Fahrt im offenen Geländefahrzeug unternommen werden. Die Lodge liegt in einem 3400 ha grossen privaten Naturschutzgebiet. Von der Strasse führt die Zufahrt durch den kleineren Parkteil, vorbei an Gnus Zebras, Springböcken und Straussen zum überdachten Carport der Lodge. In einer grünen Oase gelegen, gruppieren sich die riet-gedeckten afrikanischen Gäste-Rundäuser unter einem schattenspendenden Palmenhain und blühendem Garten mit altem üppigem Baumbestand.

Die Anlage wurde von einem Schweizer Architekten in afrikanischem Stil inmitten eines Tierparks angelegt. Die Omaruru Game Lodge ist bekannt für Ihren einzigartigen Tierbestand und bietet in einer komfortablen und individuellen Umgebung das namibische Erlebnis: „Aug in Aug mit Nashörnern, Zebras, Giraffen, Eland, Otryx, Gnus, Kudus, Springböcken, Impalas, Wasserböcke, Kuhantilopen, Leopard, Geparden, Schakalen etc.“ Die Gästebungalows gruppieren sich um die grosse Wasserstelle unter schattigen Palmen und Platanen und heissen den Gast inmitten der afrikanischen Tierwelt des Omaruru Game Park willkommen. Von der Veranda der Gästebungalows, kann man die Tiere beobachten und taucht in die einmalige Atmosphäre der Lodge ein oder lässt am Pool in der grünen Oase die Seele baumeln. +-270 km
2 Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück: Omaruru Game Lodge www.omaruru-game-lodge.com

14. Tag: 24. Juli Erongo Region

Der Tag kann individuell gestaltet werden, unter Absprache Ihres Reiseleiters. Entweder fahren Sie zur Bullsparty nach Ameib oder Sie können auch die Spitzkoppe mit einplanen. Eintrittsgelder sind direkt zu entrichten! Alternativ kann auch Buschmann Projekt besucht werden auf der Farm Omandumba besucht werden, wobei Sie die Traditionen und Lebensweisen des Buschmannstammes auf einer kleinen Wanderungen erleben dürfen (Diese Aktivität ist ebenfalls optionell und nicht im Preis enthalten) Am späten Nachmittag geht es wieder zurűck zur Omaruru GameLodge für die 2. Űbernachtung.
Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück: Omaruru Game Lodge

15. Tag: 25. Juli Omaruru – Windhoek Flughafen

Rückfahrt nach Windhoek über Wilhelmstal (C 36) und Okahandja. Dort kann der Holzschnitzermarkt besucht werden. Ehe Sie zur Hauptstadt fahren. Das NamCraft Center in der alten Brauerei bietet eine tolle Auswahl an einheimischen Kunsthandwerk, das dort verkauft wird. Gegen 17h00 verabschieden Sie sich von Bernd und fahren mit Ihren Mietautos zum Flughafen, wo Sie die Fahrzeuge zurűck geben und den Flug in die Heimat antreten. Nehmen Sie viele unvergessliche Eindrűcke mit nach Hause. 230 km

Reise: Blühendes Solo Khumbu (Nepal) (April 2015)

Auf den Spuren des Projektes „Wärme für Nepal“

  1. April – 3. Mai 2015

Eines der schönsten Gebiete Nepals ist das Solo Khumbu, welches zu den schönsten Berggebieten der Erde zählt. Die Landschaft zwischen den höchsten Bergen der Welt, die Kultur und Religion, die Freundlichkeit der Sherpas und ihre Gastfreundschaft sind einzigartig.

Hier konnte ich großartige Bergabenteuer erleben. Am 3. Mai 1978 stand ich mit meinen Freunden Horst Bergmann, Robert Schauer und unserem Sherpaführer Ang Phu am höchsten Punkt unserer Erde, am 8.848 m hohen Mount Everest. Auch den schönsten Berg des Solo Khumbu, die 6.856 m hohe Ama Dablam, das “Matterhorn Nepals“ konnte ich 1985 mit Freunden besteigen. Am Cho Oyu habe ich auch traurige Momente erlebt, als Reinhard Karl in einer Eislawine im Zelt neben mir starb und ich überleben konnte.

Dies alles hat mich bewogen, dem Land, das mir so viel gegeben hat, etwas zurückzugeben. Seit vielen Jahren kommen im Rahmen des „Sherpaprojektes“ 30 Nepali nach Tirol, um hier die Hüttenbewirtschaftung zu erlernen. Das „Eye- Camp“ im Khunde Hospital ist bereits weit über die Grenzen bekannt.

2013 starteten wir mit Freunden das Projekt „Wärme für Nepal“. Bestehende „Kanonenöfen“ in den Lodges und Hütten werden zu Wärmespeicheröfen umgebaut. Das gibt nicht nur neue Lebensqualität sondern auch riesige Einsparungen an Heizmaterial.

Im Herbst 2013 wurden die ersten Öfen umgebaut- und sie funktionieren hervorragend. Das Projekt soll aber weitergeführt werden und eine Eigenständigkeit erreichen. Daran sind wir am arbeiten!

Ich lade ein, mit mir dieses Projekt zu begleiten und das Frühjahr im Everest Gebiet mit seiner Rhododendronblüte zu erleben. Und ich möchte Euch jene Plätze und Gipfel zeigen, die wir mit vielen Expeditionen erleben durften und die zu den schönsten der Welt gehören.

(vorläufiges) Programm:

Freitag, 17. 4. 2015
Abflug in München mit Turkish Airlines.

Samstag, 18. 4.2015
Frühe Ankunft Kathmandu. Transfer Hotel Yak & Yeti Nachmittags Bummel durch die Altstadt von Kathmandu.

Sonntag, 19. 4. 2015
Kathmandu, Besichtigung Patan- auch in der „Stove Factory“.

Montag, 20. 4. 2015
Abflug nach Lukla, dem Ausgangspunkt der Trekkingtour. Sobald die Lasten verteilt sind, wandert man los. Der Weg führt leicht fallend taleinwärts und
trifft bald auf den Hauptweg, der von Kathmandu kommt. Dieses Gebiet wird Pharak genannt. Weiter geht es hinunter zum Dudh Kosi, dem „weißen Fluß“, der am Mount Everest entspringt. Nach ca. zwei Stunden erreicht man die Brücke, die über den Dudh Kosi führt. Wir überqueren den Fluss und bald erreicht man Monjo. Hier wird in Der Summit Lodge genächtigt. Ca 4 Stunden

Dienstag, 21. 4. 2015
Man bleibt nun im Dudh Kosi – Tal. Nach ca. einer Stunde erreicht man Jorsale. Der Weg bis hierher führt durch riesige Wälder, um diese Jahreszeit blühende Rhododendrenwälder, Tannen und Magnolienbäume.

Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die „Hillary“- Hängebrücke über den Bhote Kosi und man geht dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar. Es ist empfehlenswert früh aufzubrechen, da man somit nicht nur der Hitze entgeht, sondern auch am Morgen den schönstenBlick auf Mount Everest, Nuptse und Lhotse vorfindet.

Namche Bazar, das auf ca. 3.500 m liegt, ist einer der wichtigsten Orte des Khumbu- Gebietes und ein kleinesHandelszentrum; hier gibt es auch mehrere Hotels und Lodges. Hier nächtigen wir in der Panorama Lodge- wo bereits einer der „neuen“ Öfen steht. Ca 4 – 5 Stunden

Mittwoch, 22. 4. 2015
Zum Akklimatisieren wandern wir ca. eine Stunde über einen kleinen Paß zu den beiden berühmten Sherpadörfern Khunde und Khumjung. Hier kann man sehen, welche großartige Hilfe Ed Hillary geleistet hat: Es gibt Schulen und Wasserleitungen und in Khunde das berühmte „Hillary- Hospital“.

Hier treffen den Leiter des Hospitals Dr. Kami Sherpa und haben Gelegenheit bei einer Tasse Tee mit ihm zu diskutieren diskutieren.. Am Nachmittag geht´s zurück nach Namche Bazar. Ca 4 Stunden, Panorama Lodge.

Donnerstag, 23. 4. 2015
Über den „schönsten Höhenweg der Welt“ wandern wir- immer im Angesicht von Everest, Lhotse und Ama Dablam nach Phunki Tange und steigen dann zum Kloster von Tengboche hinauf. Nach kurzer Rast geht’s noch 15 Minuten abwärts bis zur Rivendell Lodge in Debuche.

Freitag, 24. 4. 2015
In aller Früh besichtigen wir das Kloster Tengboche, vielleicht gibt es auch eine Audienz beim Abt des Klosters. Am Nachmittag wandern den schon bekannten Weg zurück, steigen aber dann durch den Rhododendronwald nach Khumjung hinauf. Wir nächtigen in der Ama Dablam Lodge.

Samstag, 25. 4. 2015
Nun wandern wir ins Seitental nach Dramo und – streckenweise durch einen schönen Wald – weiter über Thamo nach Thame Og (3.800 m) mit seinem Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. Ca 4 Stunden.

Sonntag, 26. 4. 2015
Frühmorgens steigen wir in ca. 40 Min. hinauf zum Kloster Thame, wo wir einer Zeremonie beiwohnen können. Vom Aussichtspunkt oberhalb des Klosters genießen wir den Ausblick talaufwärts Richtung Nangpa La, dem Pass an der tibetischen Grenze. Hoch darüber thront der Cho Oyu. Wer möchte, kann den Rest des Tages die Umgebung von Thame erkunden. 2 Stunden.

Montag, 27. 4. 2015
Erst seit Herbst 2007 gibt es die Möglichkeit von Thame nach Kongde zu wandern. Es ist einer der schönsten, aussichtsreichsten Höhenwege im Solo Khumbu! Sehr früh starten wir von Thame. Der Weg ist sehr abwechslungsreich und führt vorbei an einem Dorf und später in eine wilde Landschaft mit Bambus- und Rhododendron-Wälder sowie durch eine tiefe felsige Schlucht mit zahlreichen Wasserfällen. Technische Schwierigkeiten bestehen keine, jedoch sind die Gesamtanforderungen für diese Wanderung höher als an den restlichen Tagen.

Es sind immer wieder Abstiege und Gegenanstiege zu bewältigen. Man sollte trittsicher und schwindelfrei sein. Die Mühe lohnt sich, denn schon während der Wanderung ist die Aussicht grandios und sobald wir Kongde (4.000 m) erreicht haben bietet sich uns ein unvergleichliches Panorama mit den Sherpa-Dörfern Khumjung, mit Namche Bazar, darüber Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse und Ama Dablam. Es ist die längste und anstrengendste Etappe des ganzen Trek, Nächtigung Yeti Mountain Home Kongde. Gehzeit ca 5 – 6 Stunden.

Dienstag, 28. 4. 2015
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, die Umgebung von Kongde zu erkunden. Eine leichte Wanderung etwa, hinauf zum Farakpa-Gipfel (4.618 m), präsentiert uns einen Panoramablick über das Dudh KosiTal und das komplette Solo Khumbu-Gebiet. Nächtigung Yeti Mountain Home Kongde. Ca 2 – 3 Stunden.

Mittwoch, 29. 4. 2015
Wir steigen auf einem kaum begangenen wunderbar angelegten Panoramaweg ca. 1.400 m hinunter nach Phakding. Vor uns liegt die atemberaubende Szenerie verschiedener Sherpa-Dörfer und der beeindruckenden Gipfel von Kang Taiga und Tramserku. Tief im Tal erkennen wir die Hauptroute ins Sherpaland und unser Blick reicht einerseits weit in die Vorberge des Himalaya und andererseits auf den Gipfel des Everest. Zahlreiche Aussichtplätze laden zum Verweilen ein und die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Nächtigung in Lodge, Ca 4 Stunden.

Donnerstag, 30. 4. 2015
Auf bekanntem Weg gehen wir heute zurück nach Lukla. Auf dieser kurzen Etappe können wir es ruhiger angehen lassen. In Lukla feiern wir Abschied mit der Begleitmannschaft. Nächtigung in der Paradise Lodge- auch hier steht einer der neuen Öfen! Ca 4 Stunden.

Freitag, 1. 5. 2015
Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag zurück nach Kathmandu. Transfer ins Yak & Yeti Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns in Thamel, im berühmten „Rum Doodle- Bar/ Restaurant oder im „Kilroy“ zum Abendessen.

Samstag, 2. 5. 2015
Reservetag für Flug, Kathmandu zur freien Verfügung. Fakultativ Besichtigung von Bhaktapur.

Sonntag, 3. 5. 2015
In aller Früh Transfer zum Flughafen, Abflug mit Turkish Airlines nach Istanbul und Weiterflug nach München.

Everest Jahrestag (3.5.2014)

Am 3.Mai 1978 erreichte Wolfgang Nairz gemeinsam mit Robert Schauer, Horst Bergmann und Ang Phu den Gipfel des höchsten Berges der Erde, den 8.848 m hohen Mount Everest.

Nepali New Year (13.4.2014)

„Filmpräsentation anlässlich Neujahr 2071“

Nepal schreibt bereits das Jahr 2070. Dort wird Neujahr Mitte April gefeiert.
Anlässlich des nepalesischen Neujahr 2071,  nach europäischer Zeitrechnung also am
13. April 2014, präsentiert die Nepalhilfe Tirol das aktuelle Projekt „Wärme für Nepal“ im ORF Tirol Studio 3.
Moderiert wird dieser Filmabend von Wolfgang Nairz, dem Obmann der Nepalhilfe Tirol.

„Das Projekt“
Während eines Begleittrekkings mit Wolfgang Nairz in Nepal wurde der Tiroler Ingenieur Dieter Lhota auf die Heizungsproblematik  im Solu-Khumbu- Gebiet* aufmerksam. Fasziniert von der Idee in Nepal Entwicklungshilfe zu leisten, stellte er ein Team von Fachleuten und Spezialisten für den Ofenbau zusammen. Mit der Kamera begleitete Dietmar Löffler diese wärmebringende Entwicklungshilfe.

„Die Filmpremiere“
Das Ergebnis der zweijährigen Filmarbeit, eine 40 minütige Dokumentation über die Idee einer Tiroler Hilfe zur Selbsthilfe, wird an diesem Abend erstmals gezeigt.

Im Anschluss an den Film sprechen die Initiatoren Wolfgang Nairz und Dieter Lhota sowie der Filmemacher Dietmar Löffler über das Projekt „Wärme für Nepal“.

Eintritt: freiwillige Spenden zugunsten der Nepalhilfe Tirol
(um Voranmeldung wird gebeten)
ORF Tirol Studio 3
Tel.: 0512 566533 / Email: studio3.tirol@ORF.at

Informationen finden Sie im Internet unter: tirol.ORF.at