Die wilden Siebziger Jahre im Himalaya

1978 standen Wolfgang Nairz, Robert Schauer und Horst Bergmann, bvegleitet vom Nepalesischen Sherpa Ang Phu am Gipfel des höchsten Berges der Erde, des 8.848 m hohen Mount Everest. Der „dritte Pol“ wie er von Dyhrenfurth genannt wurde, war somit erstmals von Österreichern bestiegen, genau 25 Jahre nach der Erstbesteigung durch Edmund Hillary und Norgay Tenzing. Fünf Tage nach dem Erfolg der ersten österreichischen Mannschaft, am 8. Mai 1978 erreichten Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff.

Wolfgang Nairz ist von den Bergen Tirols in den Himalaya aufgebrochen. Bei all seinen Expeditionen war er auch Expeditionsleiter. Er und seine Freunde, darunter eben Reinhold Messner, Peter Habeler, Oswald Ölz, Horst Bergmann, Horst Fankhauser, Robert Schauer, Hanns Schell, Rudi Mayr und viele andere haben in den Siebziger Jahren Himalaya Geschichte geschrieben. Sie haben die Berge des Himalaya nicht auf den klassischen Routen – den Wegen der Erstbesteiger- versucht, sondern sind die schweren Wände das Himalaya angegangen. Es war eine Zeit der Aufbruchstimmung im Himalaya.

Nairz stellt die Expeditionen von damals heutigen Expeditionen gegenüber. Die Ausrüstung war eine andere, Organisation und Logistik viel schwieriger. Aber genau das machte auch den Reiz aus, die Weltberge zu erobern.

Wolfgang Nairz führt mit atemberaubenden Bildern und historischen Filmdokumenten durch diese Zeit in den Siebziger Jahren. Heute ist Nairz noch immer auf teilweise unbekannten Wegen im Himalaya unterwegs, oder aber auch in schwindelnden Höhen mit dem Heißluftballon.