Making of „Gefangene der Luft“

Wie der Film „Gefangene der Luft“ entstand

Filmen im Ballon ist sehr aufwendig und kostenintensiv – Pilot und Kameramann stehen auf wenigen Quadratmetern im Korb und man hat kaum einen Spielraum. Mehrere Ballone driften durch verschiedene Windrichtungen und Geschwindigkeiten in verschiedenen Höhen auseinander und sind für die Kamera bald nicht mehr einzufangen. Hubschrauberaufnahmen sind sehr teuer.

Die besten Kameraleute – Toné Mathis und Heinz Zak – wagten sich an diese Aufgabe unter der Regie von Robert Barth und Dietmar Löffler. Piloten der drei Hauptdarsteller – des Tirol Ballon, des Innsbruck Ballon und des Ötztal Ballon – waren Werner Scharf, Günther Riedl und Wolfgang Nairz. In zahlreichen Trainingsfahrten in den Alpen bis in eine Höhe von 5.000 m wurden extreme Kamerapositionen – zum Beispiel am Seil frei hängend außerhalb des Ballons ebenso trainiert und optimiert wie auch zwei und drei Ballone mit Seilen zusammengehängt wurden, damit sie nicht auseinanderdriften. Piloten, Crews und Kamerateams waren somit ein eingespieltes Team als die Dreharbeiten begannen.

Zum Teil schlechte Wetter- und Windsituationen machten aber die Dreharbeiten zu einem wirklichen Abenteuer. Wolfgang Nairz berichtet mit Bildern von der Vorbereitungen, Trainingsfahrten und schließlich von den Dreharbeiten, die zu diesem großartigen Ergebnis, dem Film „Gefangene der Luft – Alpenballonfahren einst und heute“ geführt haben.